Wareshinobu

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Der Wareshinobu ist die erste Frisur der Maiko ("Tanzmädchen"; Geisha-Azubi), auch bekannt als "gespaltener Pfirsich".
Heutzutage besteht diese Frisur meist aus einer Perücke, früher jedoch wurde sie mit Hilfe von Polstern und Wachs erstellt. Taditionell eingestellte Maikos lassen diese Frisur immer noch einmal wöchentlich auf die klassische Methode erstellen.


Klassische Frisiermethode

Das Haar wird durch Hitze geglättet und mit einem speziellen Haarwachs, dem bintsuke-abura, behandelt. Teilweise wird das Haar antoupiert, um mehr Fülle zu erreichen, und um Halt für eingearbeitete Haarteile zu haben.
Das Kanoko, eine Art buntgemustertes Duttkissen, wird eingarbeitet.
Wichtig: bei der wareshinobu-Frisur werden nur links und rechts je eine breite Strähne über das kanoko gelegt und festgesteckt, so dass das Kissen oben und unten am Dutt (mage) zu sehen ist!
Jetzt werden noch reichlich verzierte Haarnadeln, Stäbe und die silbernen bira-bira angesteckt, sowie monatlich wechselnde hana kanzashi-Arrangements. Der Haarschmuck der Maiko ist reicher und verspielter als der der Geisha, dennoch streng vorgeschrieben.


Siehe auch

Externe Links