Rastas

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Rastas sind eine Flechtfrisur, die aus vielen kleinen Zöpfen, dreisträngig geflochten, bestehen.
Auch bekannt unter den Namen Rastazöpfe, Rastalocken oder braids.

Geschichtliches

Die Frisur hat keinen eindeutigen Ursprung; sie taucht in verschiedenen Epochen und auf verschiedenen Kontinenten auf.

Afrika

Der Haupteinfluss geht wohl vom afrikanischen Kontinent aus; die Massai- und Samburu-Männer Kenias tragen diese Frisur z. B. als Statussymbol und um Frauen zu beindrucken. "Gestylt" und gefärbt werden die Zöpfchen hier mit ockerfarbenem Lehm.

Amerika

Auch bei den Indianern Nordamerikas war ein sehr ähnliche Frisur bekannt: die Mohave-Indianer beispielweise trugen viele kleine gezwirbelte Zöpfe.

Europa

Aus dem antiken Griechenland und von den keltischen Stämmen Britannienes (und insbesondere Irlands) sind ähnliche Frisuren überliefert.

Verschiedene Arten

Casamas braids: Sehr dicke Braids, die nach einem Ort im Senegal benannt sind.

Micro braids: Sehr dünne Braids.

Open braids: Hier wird nur der Ansatz eingeflochten. Manchmal werden auch Haarverlängerungen oder -verdichtungen mit Kunsthaar auf diese Weise erstellt. Die Ansätze werden dabei meist kaschiert - man spricht dann von Invisible braids.