Problem: Schuppen

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Als Schuppen werden kleine, weiße Teilchen bezeichnet, die die Kopfhaut verliert. Es wird zwischen zwei Arten unterschieden: Schuppen wegen zu fettiger Kopfhaut und Schuppen wegen zu trockener Kopfhaut. Die Schuppen im ersten Fall sind meistens glänzend und ungleich groß, während die Schuppen bei trockener Kopfhaut gleich groß und einheitlich rund sind.

Was tun, wenn die Schuppen stören?

Zu allererst sollte man herausfinden, um welche Art von Schuppen es sich überhaupt handelt. Oftmals erkennt man das schon mit bloßem Auge, ist man sich dennoch unsicher, hilft ein Gang in die Apotheke.

Danach macht man sich daran, die Sache zu vermindern.

fettige Schuppen

Eine fettig schuppende Kopfhaut ist oftmals auch mit dem Hefepilz (Pityrosporum ovale) befallen. Hierbei kommt man um ein spezielles Shampoo fast nicht herum, da man gleichzeitig den Hefepilz mit abtöten sollte. In den meisten Anti-Schuppen-Shampoos ist deshalb auch neben starker Reinigungssubstanzen ein Stoff enthalten, der diesen Pilz tötet. Allerdings sollte man auch bei Shampoos gegen fettige Kopfhaut aufpassen - diese enthalten oft so starke Tenside, dass anschließend die Gefahr besteht, in das Problem der trockenen Schuppen reinzurutschen.

trockene Schuppen

Hierbei hilft ein mildes Shampoo. Bitte bloß nicht blind ein Anti-Schuppen-Shampoo kaufen, da diese im Fall trockener Schuppen die Sache wegen staker Tenside oft noch schlimmer machen.
Der Artikel zum Shampoo verdünnen ist in diesem Falle sehr hilfreich.
Eventuell kann das verdünnte Shampoo zusätzlich mit einem antimykotischen und hautpflegenden ätherischen Öl versetzt werden.

Zur Bekämpfung trockener Schuppen

Man sollte trockene Schuppen als eine trockene Kopfhaut ansehen, da das oftmals die Ursache ist. Dagegen helfen:

Kopfhaut ölen

Einfach die Fingerspitzen mit Öl betupfen und dann die Kopfhaut massieren, bevorzugt direkt nach dem Waschen. Das Öl hilft der Kopfhaut, Feuchtigkeit zu bewahren. Auch die Verwendung einer Mischung aus einem Trägeröl (z.B. Jojobaöl) gemischt mit einem ätherischen Öl kann bei der Behandlung von schuppiger Kopfhaut helfen.

mildes Shampoo verwenden

Hand in Hand mit verdünntem Shampoo geht das milde Shampoo. Dieses enthält keine scharfen Tenside und trocknet deshalb nicht so sehr aus.
Bei der Wahl des Shampoos sollte man allerdings auch nicht blind etwas kaufen, auf dem 'mild' steht. Dies gilt oft nur bedingt - etwas mildere Tenside wird meistens durch besonders viel Alkohol ausgeglichen, was dann ebenfalls austrocknet. Shampoos mit Fruchtsäuren sollten gemieden werden, da diese ebenfalls stark reizen und austrocknen.

Erkrankungen hinter einer schuppenden Kopfhaut

Im Regelfall werden Schuppen nur von zu trockener/fettiger Kopfhaut verursacht. Wenn jedoch alles nichts hilft, sollte man an einen Gang zum Hautarzt denken, da in manchen Fällen hinter den Schuppen eine Schuppenflechte auf der Kopfhaut, Neurodermitis oder ein seborrhoisches Ekzem dahintersteckt.
Ob dies im speziellen Fall vorliegt, kann aber nur ein Hautarzt entscheiden.

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