Bouffant

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Der Bouffant ist eine toupierte Frisur (Toupage) und Vorläufer des Beehive oder Bienenkorbs.
Es handelt sich um eine Modefrisur der 1950er und 1960er Jahre, die sich aus dem Pompadour entwickelte.
Typisch ist der hoch aufgetürmte Oberkopf und die herabhängenden oder lose weggesteckten Seiten.

Modische und popkulturelle Bedeutung

Das erste Mal zur Trendfrisur wurde der Bouffant vermutlich in der Mitte des 18. Jahrhunderts am französischen Königshof.
Später wurde der Bouffant unter anderem durch Idole wie Jackie Kennedy und viele Motown-Girl-Bands populär.
Die Frisur galt als schick, modisch, geeignet für dünnes und feines Haar und sehr elegant.
Heutige Träger wie Katey Sagal in "Eine schrecklich nette Familie", Sarah Palin und Amy Winehouse dürfen sich allerdings eher einen gewissen Trash-Faktor in punkto Frisurengestaltung nachsagen lassen.
Diese Veränderung in der modischen Wahrnehmung beruht vermutlich auf der hemmungslosen Übertreibung der Toupage-Frisuren in den 1960er Jahren sowie auf geänderten Sehgewohnheiten.

Der Bouffant ging, ebenso wie der Beehive und die Disco-Palme, den Weg jeder Trendfrisur: er wurde schlichtweg lächerlich.

Vorraussetzungen

Die Frisur setzte langes Haar oder aber diverse Haarteile und -polster voraus.
Die Frisurenbasis bildeten meist eine Banane oder ein Dutt.
Als Stylingmittel fungierten Toupierkamm oder -bürste und reichlich Haarspray.

Weblinks